„Niemand weiß, wie die Lage im Winter sein wird“ 

Hausärzte MKK bietet ab sofort Termine für Impfung gegen Influenza und Corona an 

Der Herbst ist da – und damit auch das Influenza-Virus. Obendrein scheint Corona wieder auf dem Vormarsch zu sein. Da fragen sich viele Menschen: Sollte ich mich impfen lassen? Wenn ja, wogegen? Die Experten von Hausärzte MKK klären auf.

„Die Nachfrage nach der Impfung ist klar vorhanden, das Bewusstsein der Menschen für den Grippeschutz nimmt zu“, erläutert Ärztin Isabell Freund.  

Die gelernte Psychiaterin ist gerade aus der Elternzeit zurück und arbeitet in der Hausärzte-MKK-Praxis in Schlüchtern. Aktuell absolviert die 37-Jährige ihre Weiterbildung zur Fachärztin für Allgemeinmedizin. Dass das mit drei Kindern überhaupt möglich ist, verdankt sie Hausärzte MKK. „Meine Arbeitszeiten hier sind ganz flexibel, ich stoße auf großes Verständnis für meine Situation. Nur so war es mir möglich, wieder einzusteigen und meinen Traumjob zu praktizieren.“ Zuzana Zimmermann, die zusammen mit Davud Faghih-Zadeh und Ingo Roth die überörtlichen Gemeinschaftspraxen von Hausärzte MKK in Schlüchtern, Bad Soden-Salmünster, Schöneck und Langenselbold leitet, unterstreicht das: „Wir versuchen, alles für unsere Mitarbeitenden möglich zu machen. Deshalb ist hier jeder willkommen, egal in welcher Situation er sich befindet.“

Impftermine können bei Hausärzte MKK einfach telefonisch vereinbart werden, es wird in Terminblocks geimpft. Übrigens gibt es zwei verschiedene Influenza-Impfstoffe – einen für Über-60-Jährige und einen für Unter-60-Jährige. Wie aber lautet eigentlich die Empfehlung der Experten von Hausärzte MKK? „Vor allem Risikopatienten und Über-60-Jährige sollten sich gegen Influenza impfen lassen“, sagt Isabell Freund. „Aber auch bei den jüngeren Menschen ist es kein Fehler, da es den Verlauf einer Influenza-Erkrankung deutlich abmildern oder sogar ganz verhindern kann.“ Auftreten könnten in den Folgetagen der Impfung die klassischen Nebenwirkungen wie beispielsweise Müdigkeit, Kopf- und Gliederschmerzen oder Fieber.

Und wie sieht es mit Corona aus? „Auch hier raten wir zur Impfung, ab 60 Jahren auf jeden Fall“, erläutert Isabell Freund. Für die aktuelle Variante gebe es bereits einen angepassten Impfstoff, der im Extremfall den Unterschied ausmachen könne. „Niemand weiß, wie die Lage im Winter sein und wie es mit den Ressourcen im Gesundheitssystem aussehen wird.“

Die beiden Impfungen können auf Wunsch auch direkt bei einem Termin verabreicht werden – eine Spritze in den rechten Oberarm, eine in den linken. Abschließend betont Zuzana Zimmermann: „Jeder muss natürlich selbst entscheiden, wie er mit dem Thema Impfung gegen Influenza und Corona umgeht. Wir geben dafür wissenschaftlich fundierte Ratschläge, die eine wohl überlegte Entscheidung ermöglichen.“

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